Jens Spahn mit Coronavirus angesteckt – Bei Einhaltung der AHA – Regeln aber kaum möglich – oder doch?

Written by on 21. Oktober 2020

Berlin: Jetzt hat es auch den Bundesgesundheitsminister erwischt: Jens Spahn hat sich mit dem Coronavirus angesteckt. Wie das Gesundheitsministerium in Berlin mitteilte, ist er am frühen Mittwochnachmittag positiv auf das Virus getestet worden.

wie die RP berichtet ist Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) ist am Mittwoch positiv auf den Coronavirus getestet worden. Das bestätigte sein Sprecher am Nachmittag. Spahn habe am Mittwoch Erkältungssymptome gehabt und sich daraufhin einem Test unterzogen. Der Minister habe sich nun in häusliche Isolierung begeben, die er erst wieder verlassen könne, wenn er genesen sei. Spahns engste Mitarbeiter lassen sich nun ebenfalls testen und gehen im Falle eines positiven Tests in häusliche Quarantäne.

Im Gesundheitsministerium herrschten strenge Vorschriften, auf Abstandsregeln und Maskenpflicht werde überall geachtet, sagte der Sprecher.  (Anm.d.Red: Insider aus Bonn berichten etwas anderes)

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Das süffige Grinsen wird ihm hoffentlich bald vergehen

Das Bundeskabinett müsse nicht gesammelt in Quarantäne, teilte ein Regierungssprecher mit. Das Kabinett tage unter Einhaltung von Hygiene- und Abstandsregeln, die darauf abzielten, dass auch im Falle der Teilnahme einer Person, die später corona-positiv getestet werde, eine Quarantäne anderer oder gar aller Teilnehmer nicht erforderlich werde.

„Bislang haben sich bei ihm nur Erkältungssymptome entwickelt. Alle Kontaktpersonen werden aktuell informiert.“ Fotos zeigen, dass Spahn am Mittwochvormittag im Kanzleramt an der Kabinettssitzung teilnahm

Nach Spahns Corona-Test: Lauterbach fordert regelmäßige Corona-Tests bei allen Kabinettsmitgliedern

Der SPD-Gesundheitspolitiker Karl Lauterbach hat nach dem positiven Corona-Test bei Spahn mehr regelmäßige Tests bei allen Mitgliedern der Bundesregierung gefordert. „Es ist an der Zeit, dass die Kabinettsmitglieder regelmäßig auf Corona getestet werden“, sagte Lauterbach unserer Redaktion. Regelmäßig bedeute eine Testung möglichst alle zwei bis drei Tage, so Lauterbach. Auch die übrigen Kabinettsmitglieder nach Spahns Kabinettsteilnahme am Mittwochmorgen in Quarantäne zu schicken, hielt Lauterbach nicht für erforderlich. „Die strengen Schutzvorkehrungen werden ja gewahrt. Und: Die Leute sind systemrelevant. Die Minister müssen mit Maske weiter arbeiten“, sagte Lauterbach. Dem Testnotstand in vielen Bundesländern könne man nur begegnen, indem man die Testungen streng auf Menschen mit Symptomen und auf Pflegebedürftige konzentriere.


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